Kampfkunst bedeutet


einen Weg zu finden Dich selbst und diejenigen, die Dir wichtig sind, zu schützen und gesund und fit zu halten

Bei ICAMA helfen wir Dir diese Ziele zu erreichen - einerseits durch die Vermittlung von Techniken aus den Bereichen Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung, andererseits durch das Erstellen von persönlichen Trainingsplänen um Deinen Körper fit und gesund zu halten.


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"No plan ever survives initial contact"

Hallo, wir sind Astrid, Jakob und Valentin.

Wer hat diesen Satz noch nie gehört? Kein Plan überlebt den ersten Kontakt.

Zu Beginn unserer Kampfkunstkarriere ging es uns wohl wie vielen anderen auch. Wir wollten "ein bissl" was für unsere Fitness tun, uns vielleicht "ein bissl" sicherer fühlen, wenn wir spät nachts nach Hause gingen, und dabei sollte das Training in einer Gemeinschaft netter Leute stattfinden und Spaß machen.

Jeder von uns hatte schon einige, verschiedene Kampfkünste ausprobiert als uns plötzlich eine VHS Kassette (jaaa … das ist schon länger her ...) in die Hände fiel auf der Jeet Kune Do gezeigt wurde. Und plötzlich wussten wir:

Genau das wollen wir machen! - Und nicht nur ein bissl!

Gesagt, getan. Inzwischen unterrichten wir unsere Kampfkunst seit über 20 Jahren. Im Laufe der Zeit konnten wir unser System mit weiteren Stilen wie Inosanto Kali und Madjapahit Silat ergänzen.

Heute ist es uns ein Anliegen die positiven Aspekte der Kampfkunst

  • das Gesunderhalten des Körpers,
  • das Mindset und das Wissen wie nachhaltige Fortschritte im Training zu erreichen sind
  • und natürlich auch die effektivsten Techniken zur Selbstverteidigung

an andere Menschen weiterzugeben. Viele der Skills und Problemlösungsstrategien, die wir durch die Kampfkunst gelernt haben, haben direkt dazu beigetragen unser Leben zu verbessern. In unserem Unterricht geben wir diesen Nutzen an unsere Schüler weiter.

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Was andere über uns sagen

"Die Trainer sind top, helfen einem als Anfänger sofort weiter und hin und wieder wird auch ein Witz gerissen. Außerdem ists super, dass gleich 3 Kampfkünste auf einmal angeboten werden, was auch eine super Abwechslung ist."

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Manuel R.

ICAMA Student

"Die Trainer sind kompetent und es herrscht eine gute Trainingsatmosphäre, bei der jeder in seinem eigenem Tempo beim Training mitmachen kann. Fazit: Seit ihr Anfänger oder habt schlechte Erfahrungen mit einem McDojo gemacht? Dann schaut bei ICAMA vorbei und probiert es aus."

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Roland C.

ICAMA Student

"Ich gönne es mir jetzt endlich, mit meinen ausgezeichneten Trainern und lieben Kollegen, in diese spezielle Welt einen Fuß setzen zu dürfen. Und ich freue mich sehr, dass ich es in der Stadt, wo ich lebe erleben darf."

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Serkan G.

ICAMA Student

Kompetente Trainer, die mit jeder Fortbildung besser werden. Jeder Schüler bekommt die gleiche intensive Zuwendung, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft, ob nun in der Gruppe oder im Privattraining. Die Atmosphäre ist freundschaftlich und locker. Man lernt immer wieder was Neues. Vorsicht: ICAMA macht süchtig.

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Susanne S.

ICAMA Student

"Besonders hervorzuheben ist das breite Angebot welches man mitmachen kann. Die Lehrer waren immer sehr kompetent und hilfreich."

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Someth C.

ICAMA Student

"Die Trainingsatmosphäre ist immer freundlich und professionell. Das Trainingsprogramm ist abwechslungsreich gestaltet und so aufgebaut, dass auch Anfänger gut mitkommen. Fragen zu Techniken werden schnell und gut beantwortet."

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Tarik G.

ICAMA Student

"Was mir bei ICAMA besonders gut gefällt, ist die Betreuung seitens des Lehrpersonals. Bei den meisten Stunden gibt es 2 Trainer. Die Trainer zeichen sich durch ihren großen Erfahrungsschatz, Professionalität und Flexibilität im Umgang mit den Interessen verschiedener Schülern aus."

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Chris A.

ICAMA Student

"Die Stunden sind qualitativ sehr hochwertig mit viel Fokus auf die Basics. Dabei ist das Programm aber aufgrund der Vielfalt der unterschiedlichen Themen abwechslungsreich und wenn man die Sachen dann einmal die Woche im Sparring probieren kann, macht's nochmal mehr Spaß."

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Manuel S.

ICAMA Student

"Ich habe mit dem Training aus gesundheitlichen Gründen begonnen, um mein rechtes Knie zu stärken. Aber schon sehr bald habe ich die Schönheit der Kampfkunst kennengelernt. Ich kann das Training bei ICAMA total weiterempfehlen. Die Stimmung und die Leute sind super nett."

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Christoph F.

ICAMA Student

"Hier kommen Menschen aller Altersgruppen, Größen und körperlicher Verfassungen zusammen. Die TrainingspartnerInnen sind allesamt freundlich und hilfsbereit. Als neues Mitglied wird man sofort freundlich aufgenommen und übt oft zusammen mit Fortgeschrittenen um den Einstieg zu erleichtern."

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Jakob D.

ICAMA Student

"Ich lebe zwar schon länger nicht mehr in Wien, habe jedoch etwa 4 Jahre lang bei Astrid und Jakob Kali trainiert. Es hat mir immer sehr gut gefallen, ist gut organisiert, logisch aufgebaut und macht Spaß! Daumen hoch!"

Georg F.

ICAMA Student

"Das Training war von der Qualität und Intensität her absolut top. Der Preis dafür fair. Die Praxisnähe durch die intensiven Sparrings (auf die man auch langsam herangeführt wird) sucht meiner Ansicht nach seinesgleichen."

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Markus B.

ICAMA Student

"Unabhängig von mitgebrachter körperlicher Fitness, Vorerfahrung oder sonstigen Kriterien, schaffen es die Trainer Astrid und Jakob jede/n Einzelne/n so zu fördern und zu fordern, dass man immer wieder Erfolgserlebnisse zu verzeichnen und einfach Spaß an der Sache hat."

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Julia P.

ICAMA Student

"Die TrainerInnen verstehen es ihr Wissen weiterzugeben und sind auch immmer stets bemüht alle Fragen mit größter Sorgfalt zu beantworten. Über die SchülerInnen kann man sich auch nur positiv äußern. Für sie ist das Training ein "miteinander" und keiner verspürt irgendwie den Drang sich beweisen zu müssen was zur Folge hat, dass die gesamte Atmosphäre entspannt und freundlich ist."

Matthias J.

ICAMA Student

"Vom ersten Probetraining an gewusst, das ist das Richtige für mich, top Atmosphäre, die unbeschreiblichen Trainer!!! Spielerisches sehr kompetentes Training, Anfänger oder Fortgeschrittene .. für jeden was dabei!! Ich empfehle jedem mal vorbei zu schauen!"

Christian N.

ICAMA Student


Was wir für Dich tun können

 

Egal ob Du gerade einsteigst oder schon ein alter Hase bist - wir lieben es Deinem Training den entscheidenden Boost zu geben. Wenn Du Kampfkunst nicht nur effektiv erlernen, sondern auch langfristig davon profitieren willst, ist von entscheidender Bedeutung, dass Du die richtigen Dinge in der richtigen Reihenfolge lernst. Auf diese Art verstehst Du die Zusammenhänge warum was wie gemacht wird und findest am Ende immer einen Weg die Kunst für Dich zu nutzen.

Privates

Dies ist die effektivste Art für Dich Fortschritte zu machen. Wir erstellen einen Trainingsplan direkt nach Deinen Wünsche, Zielen und Bedürfnissen.

Weil wir sicherstellen wollen, dass sich Dein Training für Dich lohnt, ist uns wichtig eine langfristige Zusammenarbeit mit Dir aufzubauen in der wir Dich optimal unterstützen können.

Dein erster Schritt ist deswegen ein unverbindliches Kennenlernen bei dem wir schauen, wo Du momentan stehst und was Deine Ziele und Wünsche sind. Nur wenn wir überzeugt sind Dir helfen zu können, werden weitere Termine ausgemacht.

MEHR DAZU

 

Classes

Dein Umfeld ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt, ob Dein Training erfolgreich ist, oder nicht, denn eine Gemeinschaft ist mehr als nur die Summe ihrer Teile.

Im Gruppentraining nutzen wir die Stärken jedes einzelnen um gemeinsam an unseren Schwächen zu arbeiten. Die individuelle Förderung jedes Teilnehmers ist uns aber dennoch wichtig. Deswegen werden bei uns Classes immer mit Privates kombiniert.

Ob Du zu uns passt und wie wir Dir helfen können stellen wir bei einem unverbindlichen Kennenlernen fest.

Mehr Dazu

ACHTUNG: Die Teilnehmerzahl der Classes muss aufgrund der derzeit geltenden Coronaregeln begrenzt werden. Gerne besprechen wir Deine Optionen bei einem Probetraining.

Probetraining

Unser Wunsch ist eine lange und für beide Seiten lohnende Zusammenarbeit.

Deswegen muss bei uns niemand die Katze im Sack kaufen. Bei einem unverbindlichen Kennenlernen stellen wir fest, wo Du stehst und was Deine Wünsche, Ziele und Bedürfnisse sind. So finden wir heraus wie wir Dir am besten helfen können.

Auf der anderen Seite hast Du die Möglichkeit zu sehen wie unser Training abläuft, was unsere Schwerpunkte sind und kannst beurteilen, ob wir Dir bei Deinem Anliegen helfen können.

Nur wenn beide Seiten überzeugt sind, wird ein Trainingsvertrag geschlossen und wir beginnen mit der gemeinsamen Arbeit!

Gleich Termin vereinbaren

 

ACHTUNG: Zutritt zum Training erfolgt derzeit ausschließlich unter Beachtung der 3G - Regeln, geimpft - getestet - genesen. Dies gilt selbstverständlich für Trainer genauso wie für Trainierende.


Beliebte Blogartikel

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Jun Fan - Jeet Kune Do

  Eine Erklärung was Jun Fan / Jeet Kune Do ist, ist untrennbar mit dem Stilgründer - Bruce Lee - verbunden. Hier erfährst Du genau was es damit auf sich hat und warum wir uns für diese Art des Trainings entschieden haben.   Jun Fan ist eine Abkürzung und lautet vollständig eigentlich Lee Jun Fan Kung Fu und gehört damit zu den Kung Fu Stilen. Der Name leitet sich vom Namen des Stilgründers ab. Lee Jun Fan war Bruce Lees chinesischer Name bei dem der Nachname traditionell voran gestellt wird. Nachdem Bruce Lee die Kampfkünste, die er gelernt hatte, so weit abgewandelt hatte, dass sie eine eigene neue Einheit bildeten, gab er dem so neu entstandenen Stil seinen eigenen Namen. Übersetzt wäre dies also in etwa gleichbedeutend mit Bruce Lee Kung Fu. Welche Kampfstile in welchem Ausmaß eingeflossen sind, wird heutzutage des Öfteren heiß diskutiert und lässt sich nachträglich nicht mehr mit hundertprozentiger Sicherheit feststellen. Hinzu kommt, dass jeder Trainer individuelle Schwerpunkte in seinem Programm setzt und so das Training von Schule zu Schule durchaus unterschiedlich aussehen kann. Elemente, die Du vermutlich in jeder JF/JKD Schule kennenlernen wirst, sind außer Schlägen und Tritten ein gewisses Repertoire an Festlegetechniken (Trapping) sowie Hebel, Würger und Techniken mit denen Du den Gegner zu Boden bringst und dort kontrollierst (Grappling). Um die Anwendbarkeit der einzelnen Techniken testen zu können, ist die Heranführung ans Sparring wichtiger Bestandteil des Trainings. Es gibt jedoch keine Wettkämpfe oder Turniere.   Was bedeutet Jeet Kune Do? Die Worte stammen aus Bruce Lees Muttersprache - Kantonesisch - und bedeuten übersetzt soviel wie "Weg der abfangenden Faust". Doch die Übersetzung der Worte allein gibt nur wenig Aufschluss darüber, was sich tatsächlich hinter dem Begriff verbirgt. Jeet Kune Do ist ein Überbegriff über die Trainingsmethode, die Prinzipien und die Philosophie, die in Bruce Lees Lehren steckt. Historisch betrachtet, ist es eine Weiterentwicklung des Jun Fan Kung Fu, doch inhaltlich geht es weit über die Entwicklung eines neuen Kampfstils hinaus. Diese Prinzipien dienen als Werkzeuge der persönlichen Weiterentwicklung und geben zwar gewisse Richtlinien vor, werden aber grundsätzlich an die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen angepasst. Im Training wirst Du an Erfahrungen, Problemstellungen und zugehörige Lernschritte herangeführt, die Du in Deiner Entwicklung durchlaufen solltest. Welche Schlüsse Du daraus ziehst, hängt aber sehr stark von Dir als Individuum ab. Deswegen kann Jeet Kune Do von Person zu Person sehr unterschiedlich aussehen.   "Jeet Kune Do can be taught, but you would be losing it when you start to standardize it, because everyone is an individual. "- Dan Inosanto -   Es gibt bei dieser Entwicklung keinen fertigen Zustand oder kein fertiges Ziel, das Du endgültig erreichen könntest. Vielmehr geht es um den Prozess die eigene Leistungsfähigkeit und Effizienz zu erhöhen. Dieser kann niemals abgeschlossen sein, da es immer möglich ist das eigene Wissen und Können zu erweitern.   [NEWSLETTER]Wir teilen unser Wissen mit unseren Abonnenten in unserem Newsletter. Möchtest Du in Kontakt mit uns bleiben? Dann trag Dich gleich ein! [/NEWSLETTER] Wie effektiv ist Jeet Kune Do? Die Effizienz zu steigern ist eine der grundlegenden Ideen und Prinzipien des Jeet Kune Do. Wie effektiv Du etwas anwenden kannst, hängt aber immer auch von Dir als Individuum ab und wie viel Zeit und Anstrengung Du in Dein Training steckst. Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung des Jeet Kune Do war immer auch die Anwendbarkeit der Kampftechniken zu verbessern. Ein großer Schwerpunkt wird dabei auf die Fähigkeit sich selbst verteidigen zu können gelegt. Waffenlose Techniken, die jederzeit ohne weitere Hilfsmittel anwendbar sind, stehen dabei im Vordergrund. Doch während es im Fall der Selbstverteidigung ausreicht einen potentiellen Angreifer abzuwehren, in die Flucht zu schlagen oder sich selbst eine Chance zur Flucht zu schaffen, war Bruce Lees Anliegen zusätzlich auch noch das Kämpfen in seiner Gesamtheit mit allen dazugehörigen Aspekten zu erfassen. Während das Jun Fan Kung Fu eine umfangreiche Sammlung an Techniken aus vielen verschiedenen Stilen ist, beschäftigt sich das Jeet Kune Do auch mit der Frage auf welche Art man diese Techniken trainieren sollte, damit sie dann eben effektiv zur Anwendung gelangen können. Diese Trainingsprinzipien können grundsätzlich auf jede Art zu Kämpfen angewandt werden, werden traditionell aber aufgrund der im Jun Fan Kung Fu gelegten Basis unterrichtet. Zu seinen Lebzeiten war Bruce Lee immer daran interessiert neue Wege zu finden und neue Bereiche des Kämpfens zu erforschen. Daher wird die Jun Fan Basis als Startpunkt, nicht als fertiges Endprodukt betrachtet und es obliegt jedem Trainierenden sein Wissen und Können zunehmend zu erweitern.     Die Prinzipien des Jeet Kune Do im Training zu beachten, ist sicherlich in jedem Fall hilfreich, unbesiegbar machen wird es Dich aber vermutlich nicht. Der Grund warum wir bis heute beim Jeet Kune Do geblieben sind, hängt sehr stark mit unserer Motivation Kampfkunst zu unterrichten zusammen. Unser Anliegen ist es Menschen zu helfen gesund und fit zu bleiben - einerseits indem wir Techniken aus verschiedenen Bereichen der Kampfkunst unterrichten, andererseits durch das Erstellen von Trainingsplänen zum Erreichen der eigenen Fitnessziele. Dies passt hervorragend zum Fokus, den das Jeet Kune Do auf die individuelle Entwicklung des Einzelnen legt. Die eigene Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern ist ein integraler Bestandteil der darin enthaltenen Trainingsmethoden. Die Vorgehensweise wird dabei auf modernste, wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt und direkt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des Individuums zugeschnitten. Also egal, ob Du groß, klein, dick, dünn, männlich oder weiblich bist - durch Jeet Kune Do lernst Du Deine Stärken zu nutzen und Deine Schwächen abzubauen.     Möchtest Du unsere Art des Trainings kennenlernen? Dann vereinbare gleich ein Probetraining!   ALLE INFOS UND ANMELDUNG ZUM PROBETRAINING   Woher kommt Jeet Kune Do? Geografisch gesehen wurde der Löwenanteil des Jeet Kune Do in den USA entwickelt, auch wenn der Stilgründer, Bruce Lee, aus Hong Kong stammt. Inhaltlich ist es eine Mischung aus vielen unterschiedlichen Stilen, die Bruce Lee im Laufe seines Lebens kennengelernt hat und den Trainingsprinzipien, die er daraus entnehmen konnte. Da die Entwicklung mit Bruce Lees Tod nicht beendet wurde, verändert sich das zugrunde liegende Curriculum aber immer weiter. Jeet Kune Do soll in diesem Zusammenhang nicht als fertiges Produkt, sondern als Prozess gesehen werden, den jeder einzelne Trainingsteilnehmer für sich durchläuft. Um ein vollständiges Bild von Jeet Kune Do zu erhalten, lohnt sich auch ein Blick auf die Persönlichkeit des Stilgründers. Einige Fakten über Bruce Lee: Über Bruce Lee gibt es viel zu sagen. Seine Filme sind weltbekannt und doch spiegeln sie nur einen Teil seiner Persönlichkeit wider. Was vielen Menschen weniger bekannt ist, ist, dass er eben nicht nur Schauspieler, sondern zuallererst Kampfkünstler war. Doch es ging ihm nicht allein darum selbst gut kämpfen zu können. Durch seine Bemühungen die Kampfkünste besser zu erforschen, sich mit anderen Kampfkunstgrößen auszutauschen und das Kämpfen zusätzlich mit seiner Philosophie zu verknüpfen, war er ein treibender Faktor für Veränderungen in der Kampfkunstwelt von denen wir bis heute profitieren. Auf Bruce Lees Betreiben wurde mit Schutzausrüstung für Sparring experimentiert, Schlagschilde entwickelt und neue Ideen wie Crosstraining - also das Austauschen von Techniken zwischen unterschiedlichen Stilen - vorangetrieben. Dies alles sind Dinge, die wir in der heutigen Zeit als selbstverständlich hinnehmen, die damals aber heftige Wellen zwischen Erheiterung und Entrüstung hervorriefen. Sein früher Tod hat viele Legenden entstehen lassen, die sich um seine Person ranken, aber eins ist klar, er hat zahllose Persönlichkeiten in vielen Branchen auch außerhalb der Kampfkunst mit seinen Philosophien inspiriert. Bis heute wird er von denen, die ihm nahe standen vermisst und von vielen Menschen bewundert.     Diese Blogartikel könnten Dich auch interessieren: INOSANTO KALI   Madjapahit Silat   Welche Kampfkunst ist die beste?      

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Inosanto Kali

  Inosanto Kali ist das mit den komischen Stöcken? Ja und Nein! Denn eigentlich steckt noch viel mehr als nur Stockkampf in dieser dynamischen und vielfältigen Art des Trainings. Hier bekommst Du einen Überblick über die wichtigsten Aspekte und warum Du auf jeden Fall davon profitieren wirst, auch wenn Du vielleicht nicht in jeder Situation einen Stock zur Hand haben wirst.   Inosanto Kali gehört zur großen Gruppe der Filipino Martial Arts. Es ist ein waffenbasiertes Kampfsystem. Das bedeutet, dass Du zuerst den Umgang mit einer oder mehreren Waffen lernst und erst im späteren Verlauf die Anwendung auf waffenlose Techniken umgelegt wird. In den meisten Kali Stilen wird ein typisches Anfängertraining mit dem Einzelstock oder Doppelstock beginnen. Das Training mit dem Stock kann hier Techniken aus dem reinen Stockkampf beinhalten, aber auch als Ersatz für das Training mit dem Schwert betrachtet werden. Zu den grundlegenden Techniken gehören Schläge, sowie deren Abwehr genauso wie Entwaffnungen, Hebel oder Würger. Mit der Zeit werden die gelernten Techniken dann auf andere Bereich wie Stock und Messer, Einzelmesser, Doppelmesser, Langstock und auch das Kämpfen ohne Waffen wie Dumog oder Panantukan ausgedehnt. Diese Bereiche sind ausgesprochen gut miteinander vernetzt, sodass die einzelnen Techniken leicht übertragen werden können. Langfristig können die zugrunde liegenden Prinzipien dann auch auf improvisierte Waffen wie zum Beispiel einen Kugelschreiber, Besenstiel oder eine zusammengerollte Zeitung übertragen werden, was dazu führt, dass Du Dich in jeder Lebenslage verteidigen kannst - egal welchen Gegenstand Du gerade dabei hast oder nicht zur Hand hast.   Was macht Kali so effektiv? Allein aus der Vielzahl der unterschiedlichen Waffengattungen, die trainiert werden, kannst Du erkennen, dass Kali sehr umfangreich ist und damit eine breite Basis an Interessen abdeckt. Doch die große Stärke des Kali liegt eindeutig in den Trainingsmethoden. Die erlernten Einzeltechniken werden von Anfang an in dynamische Drills eingefügt. Diese werden zu Beginn einfach gehalten, können mit fortschreitenden Kenntnissen aber auch an Komplexität zunehmen. Der gewaltige Vorteil an diesen Drills ist, dass die Techniken damit in einen dynamischen Kontext gesetzt werden, was auf spielerische Art und Weise die Anwendbarkeit drastisch erhöht, während das Verletzungsrisiko minimiert wird. Durch diese Herangehensweise macht das Training Spaß und nebenbei werden fast unbemerkt die nötigen Wiederholungen gesammelt, die das Gehirn und der Körper braucht um die geübten Bewegungen reflexartig einsetzen zu können. Hier kommt auch sehr stark der Gesundheitsaspekt des Trainings zum Vorschein. Denn es gibt Studien, die belegen, dass die komplexen Bewegungsfolgen, das Kreuzen der Zentrallinie und die erforderliche Hand-Auge-Koordination, die beim Kali Training vorherrschen, die linke und rechte Gehirnhälfte miteinander verknüpfen und damit nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit halten. Vertiefende Infos dazu bekommst Du auch in diesem TEDx Talk mit Paul McCarthy, der Schüler und Instruktor unter Guro Inosanto ist, aber auch in Zusammenarbeit mit Neurowissenschaftlern Forschung im Bereich der Bewegungswissenschaft betreibt.     Möchtest Du Kali selbst einmal ausprobieren und fühlen wie es auf Deinen Körper und Geist wirkt? Dann vereinbare gleich ein Probetraining!   Alle Infos und Anmeldung zum Probetraining   Woher stammt Kali und was bedeutet der Begriff? Wie oben bereits angedeutet, gehört Inosanto Kali zu den Filipino Martial Arts - also den philippinischen Kampfkünsten. Die Philippinen sind, was das betrifft, jedoch keine homogene Gruppe. Über die gesamten Inseln existieren viele unterschiedliche Stile, die oft nach örtlichen Gegebenheiten oder Familienzugehörigkeit unterschiedlich benannt werden. Daher bezeichnet in unserem Fall der Zusatz Inosanto die Tradition des Stilgründers. Einige Stile werden auch anstatt das Wort Kali zu verwenden mit den Begriffen Arnis oder Eskrima bezeichnet. Beides sind allerdings Abwandlungen von spanischen Worten, die erst durch die Besetzung der Philippinen durch die Spanier ins Land kamen. Arnis wird abgeleitet von dem spanischen Wort arnes, welches eine Art der Rüstung bezeichnet und mit "Harnisch" ins Deutsche übersetzt werden kann. Eskrima hingegen leitet sich vom spanischen Wort esgrima ab, was "fechten" bedeutet. Das Wort Kali datiert vor die Besetzung der Philippinen durch die Spanier und ist in seiner Herkunft und Bedeutung etwas umstritten. Die von unserem Lehrer - Guro Inosanto - präferierte Version besagt, dass es eine Kombination aus den Worten Kamot - Hand - und Lihok - Bewegung - ist. Historisch gesehen haben die Filipino Martial Arts eine lange Tradition als Kriegskunst, anfänglich um die eigene Familie und das eigene Dorf zu verteidigen, später im Kampf gegen die fremdländischen Besetzer und bis heute im Einsatz in Spezialtruppen in unterschiedlichen Streitkräften. Auch wenn die Ursprünge dieser Kampfkünste zweifelsohne in den Philippinen zu finden ist, gibt es heutzutage Anhänger auf der gesamten Welt, die diese Kampfkünste schätzen und praktizieren. Besonders hervorzuheben ist dabei die größte Filipino Community außerhalb der Philippinen, die im Süden Californiens zu finden ist. Dort ließen sich viele philippinische Meister im Zuge einer Einwanderung als Arbeitskräfte im landwirtschaftlichen Bereich nieder. Anfänglich wollten sie dort ein friedliches Leben genießen und verheimlichten ihre Kenntnisse, doch in späteren Jahren konnten sie - unter anderem auch durch die Beharrlichkeit von Guro Inosanto, der bei vielen von ihnen studierte - überzeugt werden, dass die philippinische Kampfkunst ein wichtiges kulturelles Erbe ist und weiter erhalten werden sollte. Eine sehr sehenswerte Doku über das Thema Filipino Martial Arts und deren Einfluss in vielen Aspekten des Lebens in der heutigen Zeit ist The Bladed Hand von Jay Ignacio.     [NEWSLETTER]Für mehr Infos, aber auch Tipps und Tricks zum Training, bleib in Kontakt mit uns und verpasse keine Neuigkeiten und Updates! Gleich eintragen! [/NEWSLETTER]   Über Guro Inosanto: Dan Inosanto ist ohne Zweifel eine der einflußreichsten Persönlichkeiten in der jüngeren Geschichte der Martial Arts. Er war nicht nur Bruce Lees langjähriger Freund und Trainingspartner und damit nach dessen Tod für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Jeet Kune Do verantwortlich. Zusätzlich beschäftigte er sich in über 60 Jahren mit zahllosen anderen Kampfkünsten - ein großer Anteil davon philippinische Kampfkunststile. Doch genauso zählen Brasilian Jiu Jitsu, Muay Thai, Savate, Judo, Kempo Karate und Silat zu seinem Repertoire. Was Guro Inosanto auszeichnet ist - abgesehen von seinem Status als lebendes Lexikon der Kampfkünste - auch seine freundliche und bescheidene Wesensart und sein steter Impuls, trotz seines fortgeschrittenen Alters, die Kampfkünste weiter zu erforschen, neues zu lernen und damit sein Wissen zu erweitern. Für seine Schüler ist er ein geduldiger und aufmunternder Lehrer und allein durch sein vorgelebtes Beispiel eine enorme Inspiration. Sein Unterricht enthält eben nicht nur anwendbare Techniken und Trainingsmethoden, sondern auch jede Menge akkurat recherchiertes, historisches Wissen, Lebensweisheiten und lebhafte Anekdoten über seine Erfahrungen und Erlebnisse mit seinen eigenen Kampfkunst Meistern.       Diese Blogs könnten Dich auch interessieren: Madjapahit Silat   Welche Kampfkunst ist die beste?   Jun Fan - Jeet Kune Do    

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Madjapahit Martial Arts - Maphilindo Silat

    Intensive Workouts sind genauso Bestandteil des Silat Trainings wie elegante, kraftsparende Lösungen und ein moderner, praxistauglicher Zugang. Welches Geheimnis hinter der Effektivität der unterrichteten Techniken steckt und wie Du es für Dich nutzen kannst, verraten wir Dir hier.   Was ist Madjapahit Martial Arts und Maphilindo Silat? Beide Begriffe überschneiden sich und gehen im wesentlichen von der gleichen Idee aus - zahlreiche Kampfkünste, die aus dem südostasiatischen Raum stammen, zu vereinen. Dies ist möglich, da die einzelnen dort entstandenen Stile zwar durchaus jeweils ihren eigenen Charakter besitzen, jedoch auch gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen. Was Dir beim Silat Training als erstes auffallen wird, ist dass Du viele Muskeln verwendest, die Du im Alltag kaum bis gar nicht benötigst. Der Grund dafür liegt darin, dass sich das Training schwerpunktmäßig mit den Übergängen zwischen stehendem Kampf und dem Kämpfen am Boden beschäftigt. Inkludiert sind darin auch alle Zwischenstufen wie hockend, kniend oder sitzend zu kämpfen. Takedowns - also den Gegner zu Boden zu bringen - wird aus allen Positionen geübt, also auch dann, wenn Du Dich selbst bereits am Boden befindest. Auch Schläge oder Tritte aus einer sitzenden oder knienden Position gegen stehende Gegner und Wege, wie Du selbst gefahrlos wieder in eine stehende Position kommst, werden berücksichtigt. Ein weiteres Highlight ist das Training mit flexiblen Waffen, wie Sarong, Malong oder Ikat. Dies sind eigentlich Kleidungsstücke, die aber zur Selbstverteidigung genutzt werden können. Die damit gelernten Techniken können direkt auf die Anwendung mit einem Tuch oder Schal übertragen werden.   Was ist das Geheimnis dieser Kampfkunst? Wie häufig im Leben ist das Geheimnis nicht geheim im Sinne dessen, dass es niemandem verraten wird, sondern es erschließt sich schlicht und einfach nicht unbedingt auf den ersten Blick. Die Grundlage, die die gelernten Techniken erst anwendbar und damit auch außerordentlich effektiv macht, wird mit dem Begriff badang fisika bezeichnet. Dies kann grob mit Physik des Körpers übersetzt werden und bezieht sich auf physikalische Grundsätze der Biomechanik genauso wie auf die Bewegungslehre des menschlichen Körpers. Da sich Gelenke nur in bestimmte Richtungen bewegen lassen und bei bestimmten Bewegungen eben auch bestimmte Muskelketten angesprochen werden, kannst Du dieses Wissen auch ausnutzen um den Schwerpunkt des Gegners im richtigen Winkel zu verschieben und damit seine Statik und damit in direkter Folge seine Standfestigkeit zu beeinflussen. Takedowns werden somit eine Frage der Technik, statt nur von Körperkraft abhängig zu sein. Zusätzlich lehrt Dich dieses Wissen auch Deinen eigenen Körper besser zu verstehen und zu beherrschen. Kombiniert mit dem im Alltag ungewohnten Bewegungsspektrum ergibt sich im Training dadurch ein intensives Workout, welches Deinen Körper fit und gesund hält.     Möchtest Du Silat einmal selbst erleben? Dann vereinbare gleich ein Probetraining!   Alle Infos und Anmeldung zum Probetraining   Die Idee zum Maphilindo Silat wurde in den USA geboren und ist auf drei Personen zurückzuführen. Diese sind Leo Gaje, Eddie Jafri und Dan Inosanto. Alle drei waren zu dem Zeitpunkt bereits erfahrene und in der Kampfkunstgemeinschaft angesehene Lehrer. Gemeinsam begannen sie ihr Wissen aus unterschiedlichen Silat Stilen zusammenzutragen und zu einem ganzen zu verschmelzen. Zusätzlich versuchten sie weitere Silat Stile aus den Ländern Malaysien, den südlichen Philippinen und Indonesien hinzuzufügen um ein möglichst umfassendes Bild vom Silat in ihrem Stil abbilden zu können. Der derart neu gegründete Stil wurde - zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben der inkludierten Länder - Maphilindo Silat getauft. Im Laufe der Zeit fügte Guro Inosanto weitere Stile aus zusätzlichen Ländern hinzu. Ergänzend zu den Stilen, die als eine Form des Silat betrachtet werden, wurden auch noch Kampfkünste wie Thaiboxen oder Kambodschanisches Kickboxen eingebunden. Der so erweiterte Stil bekam dann den Namen Madjapahit Martial Arts. Das Wort Madjapahit stammt von einem großen Reich, welches sich bis Anfang des 16. Jahrhunderts über weite Teile des südostasiatischen Raums erstreckte, großen Einfluss ausübte und über einen noch größeren Bereich Handelsbeziehungen pflegte. Seit dieses Majapahit Reich zerfiel, ist es heutzutage mehr als unwahrscheinlich, dass sich diese Länder wieder zu einem neuen Reich vereinigen ließen. Doch was politisch unmöglich ist, sollte in der Kampfkunst versucht werden. Mehr Informationen über das Reich der Majapahit findest Du hier.   [NEWSLETTER]Für mehr Infos, Tipps und alle aktuellen News und Termine bleib in Kontakt mit uns! Gleich eintragen! [/NEWSLETTER]   Diese Blogartikel könnten Dich auch interessieren: Welche Kampfkunst ist die Beste?   Jun Fan - Jeet Kune Do   Inosanto Kali    


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